Freesias, Felsenküste und das milde Licht des Atlantiks: Warum Madeira so viele Reisende auf ewig begleitet
Wenn der Atlantik auf Ewigkeit trifft – Madeira für Reisende mit Erfahrung
Wer früh morgens auf der Avenida do Mar in Funchal steht, während der Duft von Freesias aus den Blumenkörben der Marktfrauen in der Luft liegt und die ersten Sonnenstrahlen die terrassierten Berghänge über der Stadt vergolden – der versteht auf Anhieb, warum Madeira schon Winston Churchill und Kaiserin Sissi als Winterdomizil diente. Die Insel hat etwas, das sich schwer in Worte fassen lässt: eine Art ruhige Selbstverständlichkeit, die auch eilige Besucher langsam macht.
Madeira ist keine Flachlandidylle. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs, schroff, steil, voller Kontraste – und genau das macht sie so unvergesslich. Wer bereit ist, sich auf ihre Eigenwilligkeit einzulassen, wird mit einer der schönsten Naturlandschaften Europas belohnt. Für Seniorinnen und Senioren, die das Reisen nicht als Wettbewerb verstehen, ist Madeira ein nahezu idealer Ort: mildes Klima das ganze Jahr, kurze Flugzeiten aus Deutschland, gute Infrastruktur in Funchal und ein Angebot an leichten bis mittelschweren Wanderwegen, das kaum zu übertreffen ist.
Ehrlich gesagt: Die Insel ist nicht für jeden Reisestil gleich gut geeignet. Wer mit dem Wohnmobil durch Europa touren möchte, wird hier an Grenzen stoßen. Wer aber mit dem Flugzeug oder als Mietwagenfahrer kommt und Ruhe, Natur und Kultur sucht, liegt goldrichtig.
Faktenbox: Das Wichtigste auf einen Blick
| Land | Portugal (Autonome Region Madeira) |
|---|---|
| Währung | Euro (€) |
| Sprache | Portugiesisch; in Tourismusbetrieben oft Englisch, vereinzelt Deutsch |
| Beste Reisezeit | Ganzjährig; besonders angenehm April–Mai und September–Oktober |
| Touristenabgabe (taxa turística) | ca. 2 € pro Person/Nacht, max. 7 Nächte (Funchal und die meisten Gemeinden); Kinder bis 12 J. befreit (Funchal) (geprüft am: 06.07.2026) |
| Lage | Ca. 1.000 km südwestlich von Lissabon, ca. 600 km westlich der marokkanischen Küste im Atlantik |
Lesezeit: ca. 9 Minuten
Anreise & Routenplaner
Mit dem Flugzeug
Die schnellste und für die meisten Senioren komfortabelste Anreise führt über den Flughafen. Der Aeroporto Internacional da Madeira – Cristiano Ronaldo (FNC) liegt bei Santa Cruz, etwa 22 km östlich von Funchal. Die Flugzeit aus Deutschland beträgt rund 4 Stunden. Von mehreren deutschen Großflughäfen (Frankfurt, München, Düsseldorf, Hamburg) sowie aus Wien und Zürich werden Direktflüge angeboten. Die Landung auf diesem Flughafen – die Piste ragt auf Pfeilern ins Meer – ist übrigens ein Erlebnis für sich, das manchen Mitreisenden die Sprache verschlägt.
Vom Flughafen nach Funchal erreichen Sie die Stadt per Taxi (Fahrtzeit ca. 25–35 Minuten, je nach Verkehr) oder per öffentlichem Bus. Wer einen Mietwagen plant, kann diesen direkt am Flughafen übernehmen – empfehlenswert, da Madeiras Sehenswürdigkeiten gut verteilt über die ganze Insel liegen.
Mit dem Auto (Anreise auf dem Festland)
Eine direkte Anreise mit dem eigenen Pkw von Deutschland nach Madeira ist nicht möglich – die Insel ist nur per Flugzeug oder Schiff erreichbar. Wer dennoch mit eigenem Fahrzeug flexibel sein möchte, kann einen Mietwagen vor Ort buchen. Die Straßen Madeiras sind kurvenreich, oft schmal und teils steil; Ortskenntnisse oder ein gutes Navigationssystem sind unbedingt zu empfehlen. Eine Routenplanung für die Insel selbst finden Sie hier: Google Maps: Routenplanung Funchal, Madeira.
Mit dem Wohnmobil
Wer mit dem eigenen Wohnmobil reist, sollte sich gut vorbereiten: Madeira ist für Wohnmobilisten kein klassisches Ziel. Die Straßen sind eng und kurvenreich, klassische Stellplätze (wie man sie aus Frankreich oder Spanien kennt) gibt es kaum. Es existiert lediglich ein offizieller Campingplatz nahe Porto Moniz an der Nordküste. Wohnmobile lassen sich zwar theoretisch per Fähre oder Frachtschiff von Lissabon nach Funchal transportieren – dieser Weg ist jedoch aufwändig und kostspielig. Praktischer ist es, das Wohnmobil auf dem Festland abzustellen und die Insel mit einem Mietwagen zu erkunden.
Übernachten auf Madeira
Das Angebot an Unterkünften auf Madeira ist breit – von der historischen Luxusherberge bis zur einfachen Ferienwohnung. In Funchal konzentriert sich das Hotelangebot rund um die Estrada Monumental westlich des Stadtzentrums sowie im alten Hafenviertel. Wer Ruhe sucht, findet sie in kleineren Ortschaften wie Caniço, Câmara de Lobos oder Ponta do Sol.
Ungefähre Hotelpreisspannen pro Doppelzimmer und Nacht:
| Kategorie | Nebensaison (Nov.–März) | Hauptsaison (Juni–Sept.) |
|---|---|---|
| Einfache Unterkunft / Pension | ca. 50–80 € | ca. 70–120 € |
| Mittelklasse-Hotel | ca. 80–150 € | ca. 130–220 € |
| Gehobenes / Luxus-Hotel | ca. 150–300 € | ca. 200–400 € |
(geprüft am: 06.07.2026 – Preise sind Richtwerte und können je nach Buchungszeitpunkt und Verfügbarkeit stark variieren)
Rund um Silvester und das Blumenfest im Mai ist Madeira absolute Hochsaison. Wer zu diesen Zeiten reisen möchte, sollte mindestens sechs Monate im Voraus buchen – Flüge und Hotels sind schnell ausgebucht, und viele Häuser in Funchal verlangen Mindestaufenthalte.
Campingplätze & Wohnmobilstellplätze
Die Camping-Infrastruktur auf Madeira unterscheidet sich grundlegend von der in Mitteleuropa. Es gibt einen einzigen offiziellen Campingplatz, der westlichen Camping-Vorstellungen nahekommt – er liegt an der Nordküste in der Nähe von Porto Moniz. Alle anderen Übernachtungsmöglichkeiten in der Natur sind sogenannte Trekkingplätze: einfache, gekennzeichnete Bereiche im Gelände, die meist nur zu Fuß erreichbar sind und für die vorab eine kostenlose Genehmigung bei der Forstverwaltung eingeholt werden muss. Für Senioren mit eingeschränkter Mobilität ist der Campingplatz nahe Porto Moniz die einzig realistische Option. Wohnmobil-Stellplätze im Sinne von Aires mit Strom und Entsorgung existieren auf Madeira faktisch nicht. Nachfolgend die bekannten Optionen im Überblick:
- Parque de Campismo de Porto Moniz (Nordküste, nahe Porto Moniz): Der einzige reguläre Campingplatz der Insel – ruhige Lage an der Nordküste mit Meerblick, gut ausgestatteter Anlage mit Sanitärbereich und Stromanschluss. Preise: Stand der Recherche nicht eindeutig – bitte vor Ort oder bei der Gemeindeverwaltung Porto Moniz erfragen.
- Campingplatz / Glamping Ribeira Brava (Südküste): Kleinere Anlage im Garten einer Quinta in Ribeira Brava mit Bergblick, Stromanschluss und WLAN, Glamping-Option mit eingerichteten Zelten. Gut erreichbar mit dem Auto, ruhige Lage nahe der Promenade. Preise: Stand der Recherche nicht eindeutig – bitte direkt vor Ort erfragen.
- Permaculture Farm Camping, Tábua: Naturnahes Camping nahe dem Ribeira Brava-Tal, ca. 16 km von Funchals Marina entfernt, mit ruhiger Umgebung in der Natur. Für Senioren ohne Gehhilfe geeignet; genaue Ausstattung und Preise bitte direkt anfragen.
Hinweis für Wohnmobilisten: Da klassische Stellplätze fehlen, empfiehlt sich die Kombination aus Wohnmobil-Lagerung auf dem Festland und Mietwagen plus Unterkunft auf Madeira. Wer möchte, kann sich über die offizielle Seite der Forstverwaltung (IFCN, Simplifica-Portal) über Trekkingplatz-Genehmigungen informieren.
Wenn Sie Inselurlaub mit gutem Camping-Angebot verbinden möchten, lohnt sich ein Blick auf unseren Beitrag zu Sa Font Coberta auf Mallorca – dem bekanntesten Campingplatz der Insel im Tramuntana-Gebirge.
Taxa turística – Die Touristenabgabe auf Madeira
Portugal erhebt eine kommunale Touristenabgabe, die auf Portugiesisch taxa turística (Touristenabgabe) heißt. Auf Madeira gilt diese Abgabe seit 2024/2025 in den meisten Gemeinden der Insel.
- Höhe: ca. 2 € pro Person und Nacht, begrenzt auf maximal 7 aufeinanderfolgende Nächte (geprüft am: 06.07.2026)
- Wer zahlt: Alle Gäste ab 13 Jahren (Funchal: ab 13 Jahren); Residenten der Autonomen Region Madeira sind befreit, ebenso Personen mit nachgewiesener Behinderung von ≥ 60 % in Funchal.
- Wo wird gezahlt: Direkt beim Check-in oder Check-out über das Beherbergungsbetrieb (Hotel, Ferienwohnung). Sie müssen nichts separat organisieren.
- Besonderheit Funchal: Seit Januar 2025 zahlen auch Kreuzfahrtpassagiere, die in Funchal an Land gehen, 2 € pro Person.
- Hinweis: Die Gemeindeverwaltung Funchal prüft derzeit eine Erhöhung des Betrags. Es ist ratsam, den aktuellen Betrag bei der Unterkunft zu erfragen. Stand der Recherche: 06.07.2026.
Anders als in Spanien, wo es in den meisten Teilen keine allgemeine Kurtaxe gibt (zum Vergleich: Algarve entdecken – Goldene Klippen, Atlantikwind und echte Erholung), ist die Abgabe auf Madeira flächendeckend eingeführt und direkt in der Unterkunft zu bezahlen.
Saison & Veranstaltungen
Klima und beste Reisezeit
Madeira hat ein außergewöhnlich mildes Klima. Die Temperaturen liegen in den Wintermonaten selten unter 17 Grad und im Hochsommer selten über 25 Grad. Wer dem deutschen Winter entfliehen möchte, ist bereits ab November auf Madeira gut aufgehoben. Frühling und Herbst bieten die idealen Bedingungen für Wanderungen und Ausflüge. Zu beachten: Im Norden der Insel regnet es deutlich häufiger als im Süden, was die Vegetation so üppig und grün macht. Ein Regenschirm oder eine Windjacke gehören immer ins Gepäck.
Veranstaltungen 2026 (Termine können sich verschieben – bitte vor Reisebeginn prüfen)
- Karneval in Funchal (Februar 2026): Einer der farbenprächtigsten Karnevalsumzüge Europas – der Hauptumzug fand laut aktuellem Veranstaltungskalender am 14. Februar 2026 statt. Wer 2027 plant: Termine verschieben sich jährlich je nach Fastnachtsdatum.
- Blumenfest „Festa da Flor“ (30. April – 31. Mai 2026): Das wohl bekannteste Fest der Insel verwandelt Funchal in ein duftendes Blütenmeer. 2026 fanden zum ersten Mal zwei große Blumenkorso-Paraden statt: am 3. und am 17. Mai auf der Avenida do Mar. Besonders bewegend: Die „Mauer der Hoffnung“, die Kinder aus Tausenden von Blüten bauen. Frühbuchung bei Blumenfest-Besuchen dringend empfohlen.
- Atlantik-Festival (Juni 2026): An vier Samstagen im Juni erleuchten Feuerwerke synchronisiert mit Musik den Nachthimmel über dem Hafen von Funchal – ein wunderbares Schauspiel auch für Nachtmuffel, die früh ins Bett möchten.
- Silvesterfeuerwerk (31. Dezember 2026): Das Neujahrsfeuerwerk von Funchal gilt als eines der spektakulärsten weltweit und wurde einst vom Guinness-Buch ausgezeichnet. Es wird von rund 59 Standorten in Funchal, auf See und auf Porto Santo gezündet. Hotels rund um den Hafen sind zu dieser Zeit monatelang im Voraus ausgebucht.
Einkaufen & Versorgung vor Ort
Funchal ist gut versorgt. Die wichtigsten Supermarktketten auf Madeira sind Continente, Pingo Doce und Lidl – alle drei sind in Funchal und in größeren Ortschaften vertreten. Im Einkaufszentrum Plaza Madeira (früher La Vie) im Zentrum von Funchal gibt es einen großen Pingo Doce direkt im Erdgeschoss, mit Tiefgarage. Das Einkaufszentrum Madeira Shopping in Santa Quitéria bietet ebenfalls einen Continente-Markt.
Besonders empfehlenswert für Frischwarenfans: Die berühmte Markthalle „Mercado dos Lavradores“ im Stadtzentrum von Funchal. Hier verkaufen Händlerinnen tropisches Obst, frischen Fisch, Blumen und regionale Produkte – ein sinnliches Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Tipp: Am frühen Morgen ist es noch ruhiger und die Auswahl am frischesten.
Apotheken (Farmácia) finden sich in allen größeren Ortschaften. Der Apothekennotdienst ist am Aushang der jeweiligen Apotheke erkennbar. In Funchal gibt es zudem rund um die Uhr geöffnete Apotheken im Stadtzentrum.
Bargeld oder Karte: Kartenzahlung ist in Hotels, Restaurants und größeren Supermärkten weit verbreitet. In kleinen Cafés, auf dem Markt und bei lokalen Händlern empfiehlt sich Bargeld. Geldautomaten (Multibanco) sind in Funchal und den größeren Orten gut verfügbar.
Sonntagsruhe: Auf Madeira gibt es keine strenge Sonntagsruhe wie in Deutschland. Viele Supermärkte und Einkaufszentren haben auch sonntags geöffnet – allerdings meist mit eingeschränkten Öffnungszeiten. Kleine Lebensmittelläden und Kioske haben in der Regel täglich auf. Rechtzeitig vor Feiertagen einkaufen ist trotzdem ratsam.
Senioren- & Barrierefreiheits-Check
Madeira ist in dieser Hinsicht ein Ort mit zwei Gesichtern. In Funchal selbst gibt es eine gut ausgebaute Strandpromenade (Avenida do Mar), die ebenerdig und gut begehbar ist. Die Altstadt (Zona Velha) hat zwar Kopfsteinpflaster, ist aber überschaubar und langsam zu erkunden. Das Zentrum der Stadt verfügt über mehrere aufgewertete Plätze mit Sitzgelegenheiten.
Die Schattenseite: Madeira ist eine Gebirgsinsel. Viele Straßen und Wege sind steil; Treppen gehören zum Stadtbild. Die Seilbahn (Teleférico do Funchal) von der Altstadt hinauf nach Monte ist eine gute, bequeme Alternative für alle, die steile Wege meiden möchten. Auch die berühmten Levada-Wanderwege variieren stark: Es gibt sanfte, nahezu ebene Strecken entlang der alten Bewässerungskanäle – aber auch schmale Pfade mit Tunneln und Absturzgefahr. Wer unsicher auf den Beinen ist, sollte immer einen geführten Ausflug wählen und vorab im Tourismusbüro in Funchal nach barriereärmeren Levada-Routen fragen.
ÖPNV: Funchal verfügt über ein Busnetz, das auch ältere Besucher nutzen können. Für Ausflüge in die Berge oder abgelegene Ortschaften ist jedoch ein Mietwagen die praktischere Wahl. Manche Reiseveranstalter bieten auf Madeira geführte Tagesausflüge per Bus an – eine entspannte Alternative, wenn man sich das Fahren in den engen Bergstraßen lieber ersparen möchte.
Gesundheit & Notfall
Die medizinische Grundversorgung auf Madeira ist gut. Das zentrale Krankenhaus der Insel ist das Hospital Dr. Nélio Mendonça in Funchal. Es ist das größte und vollständig ausgestattete Krankenhaus Madeiras. Für aktuelle Kontaktdaten wenden Sie sich bitte an Ihre Unterkunft oder besuchen das offizielle Gesundheitsportal der Autonomen Region Madeira.
In kleineren Ortschaften gibt es Gesundheitszentren (Centros de Saúde), die für ambulante Behandlungen zuständig sind.
- Europäischer Notruf: 112 (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst – EU-weit)
- Apothekennotdienst: Aushang an der nächsten Apotheke oder Anfrage an der Unterkunft
- EHIC / e-Card: EU-Bürger haben mit der Europäischen Krankenversicherungskarte Anspruch auf Grundversorgung im portugiesischen öffentlichen Gesundheitssystem. Eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung – die auch Rücktransport abdeckt – ist für Senioren dennoch sehr empfehlenswert.
So planen Sie Ihre Reise nach Madeira – drei ruhige Schritte
- Reisezeit und Buchung: Überlegen Sie, ob Sie das Blumenfest (April/Mai) oder das Silvesterfeuerwerk (31. Dezember) erleben möchten – dann bitte sechs Monate im Voraus buchen. Für eine ruhige Reise ohne Menschenmassen empfehlen sich Februar/März oder Oktober/November. Direktflüge ab deutschen Großflughäfen buchen, Mietwagen gleich mit reservieren.
- Unterkunft nach Ihren Bedürfnissen wählen: Funchal bietet die beste Infrastruktur und ist gut zu Fuß erkundbar. Wer Ruhe und Natur bevorzugt, schaut sich Unterkünfte in Caniço, Câmara de Lobos oder im Norden der Insel an. Bei eingeschränkter Mobilität auf ebenerdige Zimmer und Aufzug achten.
- Ausflüge vorplanen: Die Levada-Wanderungen sind das Herzstück einer Madeira-Reise. Wählen Sie Routen nach Ihrem Tempo – fragen Sie im Tourismusbüro in Funchal nach geführten und barriereärmeren Touren. Planen Sie mindestens einen Halbtag für die Markthalle und die Altstadt von Funchal ein.
Häufige Fragen zur Reise Madeira
Gibt es auf Madeira eine Touristenabgabe?
Ja. In Funchal und den meisten anderen Gemeinden Madeiras wird eine taxa turística (Touristenabgabe) von ca. 2 € pro Person und Nacht erhoben, maximal für 7 Nächte. Kinder bis 12 Jahre sind in Funchal befreit. (geprüft am: 06.07.2026)
Welcher Flughafen liegt auf Madeira?
Der einzige internationale Flughafen ist der Aeroporto Internacional da Madeira – Cristiano Ronaldo (FNC) bei Santa Cruz, etwa 22 km östlich von Funchal. Die Flugzeit aus Deutschland beträgt rund 4 Stunden.
Ist Madeira mit dem Wohnmobil bereisbar?
Nur sehr eingeschränkt. Es gibt lediglich einen offiziellen Campingplatz nahe Porto Moniz. Klassische Wohnmobil-Stellplätze fehlen fast vollständig. Die meisten Wohnmobilisten lassen ihr Fahrzeug auf dem Festland und erkunden Madeira per Mietwagen.
Wann ist die beste Reisezeit für Senioren?
Madeira ist ganzjährig bereisbar. Frühling und Herbst sind ideal für Wanderungen. Im Winter (ab ca. 19 °C) ist Madeira ein klassisches Sonnenziel für alle, die dem Grau zu Hause entfliehen möchten.
Wie gut ist die medizinische Versorgung?
Gut. Das Hospital Dr. Nélio Mendonça in Funchal ist das zentrale Krankenhaus der Insel. Im Notfall gilt EU-weit die 112. Mit EHIC/e-Card sind EU-Bürger gesetzlich abgesichert; eine Auslandskrankenversicherung ist zusätzlich empfehlenswert.
Kann ich auf Madeira gut wandern, wenn ich nicht mehr so schwindelfrei bin?
Ja, mit der richtigen Auswahl. Viele Levada-Wanderwege verlaufen nahezu eben. Es gibt jedoch auch Abschnitte mit Tunneln und Steilhängen. Geführte Touren oder eine Beratung im Tourismusbüro Funchal helfen, die passende Route zu finden.
Stand: 06.07.2026. Hinweis: Reise-Angaben wie Kurtaxe, Preise, Öffnungszeiten und Veranstaltungstermine ändern sich laufend. Alle Werte sind Anhaltspunkte (Stand siehe Prüfdatum) und „ohne Gewähr“. Bitte prüfe vor der Reise selbst, ob Preise, Termine und Angebote noch aktuell sind. (Reise-Beitrag zu Madeira, redaktionell geprüfter Entwurf von Rentner unterwegs.)

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